"Kommunikation erfordert mehr Vorstellungskraft, als sich viele Leute vorstellen oder in Wirklichkeit haben.”

Cyril Northcote Parkinson (1909-1993)

Kundenmagazine und Mitarbeiterzeitschriften

Das Kriterium für gute Kundenmagazine ist einfach: sie werden gelesen. Ein Kundenmagazin sollte vor allem Eines: dem Leser Mehrwert bieten. Wichtig ist daher, dass die Redaktion die Perspektive des Lesers einnimmt und die Eigensicht aufgibt. Leider missverstehen immer noch viele Unternehmen ihr Kundenmagazin als Werbemedium. Natürlich darf das Kundenmagazin Artikel über die eigenen Produkte und Dienstleistungen enthalten – aber niemals mit werblichem Tenor.

Beim Verfassen eines Kundenmagazins lege ich großen Wert auf journalistische Qualität. Ich bereite Anwenderberichte oder Fallbeispiele interessant auf, lasse interne wie externe Experten zu Wort kommen, erhelle Hintergründe, widme mich verwandten Themen und Branchen und nehme in Porträts spannende Kundenunternehmen unter die Lupe.

Auch eine Mitarbeiterzeitschrift sollte gelesen werden. Aufgrund der völlig anderen Zielgruppe, gelten für sie aber ganz andere Regeln als für das Kundenmagazin. Hier kann bis in die Tiefe und teilweise sehr persönlich über unternehmensinterne Ereignisse und MitarbeiterInnen geschrieben werden. Entscheidungen der Geschäftsführung können hier näher erklärt werden. Wichtig ist aber, dass das Medium Mitarbeiterzeitschrift nicht zum reinen Sprachrohr der Chefetage verkommt, sondern in gleichem Maße die Mitarbeiterperspektive abbildet. Mag sich mancher Chef auch noch so schwer damit tun.

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